WIR TRAFEN RAY

BOB: Schönen guten Tag RAY – wir dürfen doch RAY sagen oder?

RAY: Ray oder Seven – wie sie möchten...

BOB: Ray, mal ganz klischeehaft angefangen – wo kommen sie eigentlich her?

RAY: Eigentlich ganz einfach, meine Eltern, STR8 die Agentur für geplante Ereignisse und einige IT Spezies trafen sich Anfang der 2000er auf der CeBIT und schnell war klar, Eventagentur und IT – da geht doch was!? Der Rest gehört in die Abteilung Bienchen und Blümchen (lacht) …schwupps, ich war geboren.

BOB: Was genau dachten denn Ihre Eltern „was da so geht“?

RAY: Nun. Sie stellten sich und ihren Kunden die Frage – „Wer ist eigentlich auf diesen ganzen Veranstaltungen, egal ob zur Messe, zu einem Stand-Alone-Event oder sonstigen Jubiläen, Galas und Co. Damals wurden ja meist nur Tickets verteilt und dann kam halt jemand – der Veranstalter hatte also meist gar nicht die Kontrolle bzw. die Möglichkeit Besucher und somit die Effektivität seines Events zu messen… Also beschlossen STR8 und die IT Spezies, man braucht auf jeden Fall ein Tool, welches webbasiert Teilnehmer verwalten kann und spezielle Aktionen in Echtzeit zulässt. Und das konnte ich dann auch...

BOB: Und warum dann der Name ray.seven? Lässt ja jetzt nicht gerade auf ein IT-Tool schließen und Live-Kommunikation schon gar nicht!?

RAY: Wie bei vielen Eltern fanden die den Namen halt super ohne über weitere Bedeutungen und die Notwendigkeit davon nachzudenken (schmunzelt). Klang toll, Domain war frei und Abfahrt! Wer mich erst einmal kennt, behält das aber ganz schnell!

BOB: Hoffentlich nicht negativ – etwas provozieren sei erlaubt?

RAY: Da können sie gern mal nachfragen – möchten Sie die Namen per Mail oder lieber als Fax?

BOB: Zugegeben, ja ich habe ein altes Notebook dabei und kein Mini iPAD! Aber apropos iPAD, seit 2001 ist ja nun schon viel Zeit ins Land gegangen und das sind in der IT ja ganze Erdzeitalter. Es wird ja wohl nicht lange bei den anfänglich „einfachen“ Teilnehmermanagements geblieben sein?

RAY: Auf gar keinen Fall, dann würden wir hier bestimmt jetzt nicht sitzen. Natürlich unterliege ich immer den aktuellsten Entwicklungen, egal ob in der Anwendung an sich oder in punkto Hardware – welche soll bzw. muss eingesetzt werden. Klar, damals reichten Laptops und Barcodescanner aus – diese sind es zwar heute immer noch, wurden aber durch eine Reihe neuer Technologien ergänzt (AdR: ray meint damit Smart Phones, Tablets, Transponder etc.), die das Anwendungsspektrum vergrößern.

BOB: Als da wären?

RAY: Eigentlich alles, was die Live-Kommunikation so im Alltag ihrer Projektdurchführungen bewegt.

BOB: Das ist mir zu weit gefächert, es gibt doch bestimmt Trends oder besonders nachgefragte Lösungen!?

RAY: Ja klar. Wir nennen sie die „Leadgeplagten“ als Beispiel.

BOB: Wer ist das denn???

RAY: Das sind Kunden, die das Thema Leadmanagement auf ihren Messen händeringend optimieren und verbessern wollen – und das sind einige (hält inne)...

BOB: Los Ray, wir brauchen mehr Details!

RAY: Ich versuche es mal so: es geht hierbei um die Erfassung - durch das Vertriebsteam / die Mitarbeitern unserer Kunden - von Personen, deren Interessen allgemein oder am jeweiligen Produkt unter Einbezug möglichst in Echtzeit verwertbarer, elektronischer Daten – gut gell?

BOB: Klingt so gesagt auf jeden Fall kompliziert!

RAY: Ist es aber nicht, sprich dort ist der Vertriebler und da der Interessent, es kommt zum Gespräch und die Gesprächsergebnisse wurden bisher handschriftlich erfasst und später irgendwie, irgendwo abgearbeitet.

BOB: Ja, das war schon klar. Und wie kommen sie ins Spiel?

RAY: Ich sorge dafür, dass die erfassten Informationen, egal ob weiterhin handschriftlich erfasst und dann sofort gescannt oder gleich durch von mir programmierte iPADs aufgenommen, direkt online und in verschiedenster Form auswertbar zur Verfügung stehen. Also nicht nur für den Vertriebler selbst, sondern auch für alle anderen projektbezogenen Personen meines Kunden… besser so?

BOB: Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg! Sie sprechen die ganze Zeit von direkt, Echtzeit, webbasiert, es geht demnach nicht bloß darum, welche Hardware wie zum Einsatz kommt?

RAY: Nein. Kern von mir ist die im Web meinem Kunden zur Verfügung stehende Administrationsplattform – eine Website nur für sein Projekt, auf der er mit den Daten, Diensten und Funktionen, welche ich mit ihm vorher festlege, für ihn abändere und optimiere oder sogar gänzlich neu erstelle, alle erdenklich Dinge anstellen kann.

BOB: Da wären wir wieder bei „da geht was“ – was bedeutet Dinge?

RAY: Naja, er kann halt alle Daten einsehen, ändern, zusammen interagieren lassen und und und – er hat volle Kontrolle über sein Live-Kommunikations-Ereignis!

BOB: Klingt schon irgendwie aufwendig!

RAY: Ist es auch, da ich mich individuell auf jeden Kunden einlasse und nicht für jeden gleich bin – quasi eben nicht von der Stange. Ich passe mich halt gern optimal an (verschmitztes Lächeln).

BOB: Okay, letztendlich wird man als Interessent in Sachen Teilnehmermanagement-

RAY: (unterbricht) Nicht nur Teilnehmer – wie gesagt es geht um alles, was Live-Kommunikation betrifft! Egal ob Event, Messe, Promotion, Hotelzimmer, Tagung, Workshops-

BOB: (unterbricht) sorry, war ja noch nicht fertig, aber danke für die Ergänzung. Wie gesagt, man sollte sie wohl einfach mal kennen lernen, um das genaue Spektrum zu begreifen und um die mundgerechten Anwendungen für jeden Einzelnen herausfinden zu können.

RAY: Das ist natürlich immer das Beste. Dann brauche ich nicht allgemein über das große Ganze zu philosophieren und kann mich gleich auf den tatsächlichen Bedarf einschießen, denn manchmal fühlt man sich von meiner allgemeinen Definition sozusagen überfahren (lacht).

BOB: Das nehme ich jetzt persönlich!

RAY: Och nee, so war das nicht gemeint – Interesse an dieser neusten Taschentuch-App?

ray.seven 2014